Nachricht sendenRufen Sie uns an:   (0711) 9 30 81 10

Infrastrukturfonds

Was ist ein Infrastrukturfonds?

Infrastrukturfonds - Beratung für Geschädigte

Infrastrukturfonds als Kapitalanlage sind unternehmerische Beteiligungen, welche direkt oder indirekt in private oder öffentliche technische und soziale Einrichtungen investieren. Infrastrukturfonds investieren vorrangig in Projekte, die sich gezielt mit der Entwicklung und dem Ausbau unzureichender Infrastrukturen beschäftigen. Denkbar ist jegliche Art der Infrastrukturinvestition. Es wird sowohl in Neubauprojekte als auch in zu modernisierende Bestandseinrichtungen investiert. Dabei kann das Ziel der Fondsgeschäftsführung neben der Errichtung bzw. Sanierung und anschließender Vermietung und Verpachtung der jeweiligen Objekte, auch der Betrieb des jeweiligen Objekts selbst sein. Ein zusätzlicher Gewinn kann dann auch durch einen späteren Verkauf des Infrastrukturprojektes erzielt werden.

Infrastrukturfonds – Für welchen Anleger geeignet?

Infrastrukturfonds als Kapitalanlage haben nicht zuletzt aufgrund der Finanzkrise an Beliebtheit zugelegt. - Aufgrund der angespannten Staatshaushalte werden gerade große Bauprojekte zunehmend von privaten Unternehmen realisiert. Das Ziel ist dabei einerseits, wichtige Projekte schneller voranzutreiben und die öffentlichen Haushalte zu entlasten. Durch das Einsammeln des Geldes privater Investoren und Kleinanleger sollen somit Projekte, unabhängig vom Zustand des Staatsbudgets realisiert und finanziert werden können. Dabei kann es sowohl um den Ausbau oder die Errichtung von Straßennetzen, Transportnetzen wie Flug- und Seehäfen gehen, als auch um die Errichtung von Einrichtungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit oder Soziales. Denkbar ist auch an den Ausbau von Stromnetzen, insbesondere im Bereich der alternativen Energien. Die Liste möglicher Infrastrukturprojekte ist lang.

Auf der anderen Seite gelten Infrastrukturfonds als sichere Investitionsobjekte für institutionelle, aber auch private Anleger. Eine zuverlässige Infrastruktur ist gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Globalisierung ein entscheidender Standortfaktor.

Risiken von Infrastrukturfonds:

Ein Infrastrukturfonds als Kapitalanlage birgt wie jede Art der unternehmerischen Beteiligung überproportionale Gewinnaussichten. Gleichzeitig bestehen aber auch erhebliche Risiken, bis hin zum Totalverlust bei Infrastrukturfonds.

Wie immer gilt, dass eine erhöhte Renditeaussicht mit einem erhöhten Risiko einhergeht. - Oftmals stehen bei Zeichnung der Fondsanteile durch Privatinvestoren wichtige Eckdaten der Investitionsobjekte oder der Investitionsvolumina noch nicht fest (sogenanntes „Blind-Pool-Risiko“). - Hinzu kommt, dass die Projekte bei Infrastrukturfonds oftmals in Regionen stattfinden, welche spezifische politische Gefahren bei der Projektrealisierung bergen. So können Korruption, Unruhen oder unklare Eigentumsverhältnisse sowie undurchsichtige bürokratische Vorschriften die Projektrealisierung gefährden. - Ferner sind Renditeprognosen stets mit Vorsicht zu genießen, da es an Erfahrungswerten mangelt. - Während der Laufzeit muss der Anleger auf das Können der Fondsmanager vertrauen. Ein Mitspracherecht der Anleger bei den Investitionskriterien und Ausstiegszenarien ist in aller Regel nicht vorgesehen.

Daher sind Infrastrukturfonds für Anleger, welche keinen Totalverlust der Kapitalanlage eingehen wollen, nicht geeignet. Auch sind derartige Anteile nicht - wie z.B. eine Aktie - täglich handelbar. Ein geregelter Zweitmarkt besteht nicht. Keinesfalls können unternehmerische Beteiligungen als Mittel zur Altersabsicherung gesehen werden.

Haftung für Falschberatung bei Infrastrukturfonds

Sollten Anleger von Ihrem Anlageberater oder von Ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Infrastrukturfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung bei Infrastrukturfonds. - Des Weiteren kommt für die Anleger von Infrastrukturfonds in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche wegen eines Totalverlustes des Infrastrukturfonds geltend zu machen.

Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung, zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.

In zahlreichen Gerichtsurteilen wurde zudem festgestellt, dass die beratende Bank beim Verkauf von geschlossenen Infrastrukturfonds die Rückvergütungsgebühren offenlegen muss. Deshalb kann im Fall der Zahlung von versteckt geflossenen Innenprovisionen (Kick-Back) und mangelnder Information hierüber der Anleger verlangen, so gestellt zu werden, als hätte er die Beteiligung an einem Infrastrukturfonds wie z.B. cleantech Infrastrukturfonds, macquarie Infrastrukturfonds oder Infrastrukturfonds Deutschland, Indien, Schweiz, nicht geschlossen.

Was können betroffene Anleger jetzt tun?

Betroffene Anleger von geschlossenen und offenen Infrastrukturfonds haben die Möglichkeit deren in Betracht kommenden Ansprüche aufgrund einer Falschberatung sowie bei Totalverlust der Kapitalanlage umfassend überprüfen lassen. Die rechtliche Einschätzung und Empfehlung kann dabei anhand des jeweiligen Falles unterschiedlich ausfallen.

Unser Angebot: Kostenfreie Ersteinschätzung

Nutzen Sie jetzt unser Angebot einer kostenfreien Ersteinschätzung sämtlicher Ihrerseits gezeichneten geschlossenen Fondsbeteiligungen! Füllen Sie hierfür einen der folgenden Fragebögen aus und lassen uns selbigen mitsamt den darin erbetenen Unterlagen schnellstmöglich zukommen.

Nach Auswertung Ihrer Unterlagen erhalten Sie dann umgehend eine fundierte Ersteinschätzung hinsichtlich der Erfolgsaussichten Ihres Falles.

Online-Fragebogen PDF-Fragebogen

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an unter 0711-9308110 oder schreiben Sie uns Ihre Fragen über unser Kontaktformular.

Kontaktformular

News und Informationen

13
Dez

Das Landgericht Berlin hat in einem am 05.12.2017 verkündeten Urteil entschieden, dass der von einem Käufer eines VW...

06
Dez

Das Landgericht Krefeld verurteilt die Commerzbank AG zu Schadensersatz und vollständiger...

Kontaktinformationen

Rechtsanwälte
Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann

Partnerschaftsgesellschaft mbB

Freihofstrasse 6

73730 Esslingen

Telefon: (0711) 9 30 81 10
Fax: (0711) 36 84 38

E-Mail: info@akh-h.de